Biographie

Marília Vargas
Seit ihrer Kindheit Musik interessiert, begann Marília Vargas mit 12 Jahren mit dem Gesangsunterricht bei Neyde Thomas in ihrer Heimatstadt Curitiba (Brasilien).  Schon zu dieser Zeit durfte sie im Theater Guaíra in Curitiba als Hirte in der Oper Tosca mitwirken.  Zum Gesangstudium kam sie an die Schola Cantorum Basiliensis in die Schweiz, wo sie 2001 das Solistendiplom erlangte. Weiterführend studierte sie bei Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik Zürich, wo sie 2005 mit dem Diplom für Lied und Oratorium das Studium mit Auszeichnung abschloss. Mehrere Meisterkurse, u.a. bei Montserrat Figueras und Silvana Bartoli-Bazzoni, ergänzten ihre Ausbildung. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. ?Wohnhaft in der Schweiz seit 1996, reist Marilia Vargas regelmässig in verschiedene Länder Europas und Übersee sowohl als Gesangslehrerin (u.a. an Meisterkursen) als auch als Konzertsängerin im barocken und im klassisch-modernen Bereich.? ?Sie ist bereits als Solistin mit verschiedenen Orchestern aufgetreten: Aargauer Symphonieorchester, Orchestra of the Age of Enlightenment, Sinfônica do Paraná, Camerata Antiqua de Curitiba, Orquestra Petrobras Sinfônica, Sinfônica de Minas Gerais, Orquestra Sinfonica do Estado de São Paulo (OSESP), Orquestra Sinfonica Brasileira (OSB) und Zürcher Kammerorchester. Konzerte führten sie dabei an große Musikzentren wie Berlin, Wien, Paris, Madrid, Barcelona, Tokyo, Beijing, Rio de Janeiro und São Paulo. Als Solistin gastierte sie auch am Styriade Graz, Tage der Alte Musik Herne, Offenburger Kreuzgang-Konzerte, Händel Festspiele, Tage Alter Musik Regensburg, Wiener Konzerthaus, Auditorium de Barcelona, Theater Basel, Casino Bern, Tonhalle Zürich, Berliner Konzerthaus, Auditorium de Dijon, Arsenal Metz, Teatro Municipal do Rio de Janeiro, Sala São Paulo und Gran Teatro del Liceo de Barcelona. Bei letzterem debütierte sie als Ninfa in Monteverdis Orfeo, unter der Leitung von Jordi Savall. Ein Mitschnitt der BBC London ist auf DVD erschienen. ?Sie arbeitet mit verschiedenen Ensembles für Alte Musik, so wie Le Parlement de Musique, unter der Leitung von Martin Gester, und La Capella Reial de Catalunya unter der Leitung von Jordi Savall. Mit diesem Ensemble ist sie auf der CD Homenatge al Misteri D’Elx (Alia Vox) zu hören.
Sie ist in zahlreichen Radio – und Fernsehaufnahmen zu hören und wirkte bei verschiedenen CD Produktionen mit. Ihre beiden ersten Solo CDs sind bereits vergriffen. Kürzlich erschien ihre neuste CD in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pianisten Andre Mehmari.
In der Konzertsaison 2011 hatte sie die Gelegenheit die „Bachianas Brasileiras 5“ mit dem Cellisten Antonio Meneses bei der Eröffnung des Feldkirch Festivals (Österreich) vorzutragen. Mit „Le Parlement de Musique“ unter der Leitung von Martin Gester, war sie Solistin in den „Vésperas“ von Porpora im renommierten Festival de Ambronay (Frankreich). Aus diesem Konzert heraus entstand die CD Aufnahme (Ambronay Editions – Vertrieb über Harmonia Mundi), welche im März 2012 in Europa erschienen ist. 
Die Konzertsaison 2012 durfte sie am Festival „Bozar Music“ in Brüssel (Belgien) starten. Es folgten weitere Konzerte und Rezitals in Brasilien und Europa (Frankreich, Deutschland und Finnland).
Im Jahr 2013 konzertierte sie in Frankreich, Äquator und der Schweiz, sowie in verschiedenen Städten Brasiliens. Unter der Leitung von Luis Otávio Santos nahm sie das Requiem von W.A.Mozart auf mit dem Ensemble: „Orquestra Barroca de Juiz de Fora“ und dem „Coro Calíope“. Ebenfalls in diesem Jahr hatte sie Gelegenheit erstmals in China zu konzertieren sowie einen Meisterkurs zu leiten.
Im Jahr 2014 ist sie von der Universität Chongqing (China) eingeladen worden, Lehrer und Studenten im Fach Gesang zu unterrichten und ein Konzert zu leiten. Weitere Auftritte in der Schweiz, Frankreich und in Polen sowie Meiserkurse und Konzerte in Uruguay, Brasilien und Panama  rundeten ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr ab.    
2015 sang sie mit der Gesangskollegin Arianna Savall im Festival „Musica Sacra de Quito“ in Äquator. Es folgten verschiedene Konzertauftritte in Frankreich, Italien, Brasilien und der Schweiz, sowie auch Gesangsstunden und Meisterklassen.